Es wächst, weil es gut ist
Meine Vision begann zwar nicht in meiner Garage.
Aber sie wurde quasi dort genährt – wie iin all den Garagen, in denen große Ideen ihren Anfang nahmen. Mich inspiriert zutiefst, dass Unternehmen wie Apple, Amazon, Google oder Hewlett-Packard nicht in Hochglanzbüros entstanden sind, sondern in Garagen. In Räumen, die mehr von Improvisation als von Sicherheit erzählten.
Nicht aus Mangel heraus, sondern aus einer inneren Klarheit, dass etwas Gutes seinen Weg findet.
Was mich daran bewegt, ist nicht der Mythos vom schnellen Erfolg. Es ist die leise Wahrheit dahinter:
Das Gute setzt sich durch, weil es Menschen erreicht.
Weil sich eine Idee Bahn bricht.
Weil sie weitergetragen wird.
Weil sie „verkauft“ wird – so wie ein Buch zum Bestseller wird, weil viele Menschen sagen: Lies das mal.
Es muss nicht groß starten, um bedeutend zu werden.
Es darf wachsen, weil es gut ist.
Mein altes Arbeitsmuster – und warum ich es verändern will
Lange Zeit war mein inneres Arbeitsmuster klar definiert:
Ich muss mich anstrengen.
Ich muss über meine Grenzen gehen.
Ich muss funktionieren.
Ich zähle nicht. Es geht ums Vorwärtskommen.
Dieses Muster hat mich leistungsfähig gemacht. Und zugleich hat es mich von mir selbst entfernt. Ich habe gearbeitet, wo sich Arbeit anbot. Chancen ergriffen, Verantwortung übernommen, viel gelernt. Dafür bin ich dankbar. Diese Wege haben mich geprägt – fachlich und menschlich.
Doch heute, mit 55 Jahren, spüre ich etwas Neues: den Wunsch, selektiver zu entscheiden. Nicht aus Bequemlichkeit, sondern aus Reife. Nicht alles ist mehr richtig für mich. Und nicht alles verdient mein Ja.
Aus Freude erschaffen – ein neues inneres Muster
Ich beginne, aus Freude heraus zu erschaffen! Das habe ich mir vorgenommen für mein Projekt, meinen ersten Online-Kurs für Führungskräfte. Das schon so lange umgesetzt werden will. Für das nie Zeit war. Aber jetzt!
Ich lerne also ein neues Muster.
Eines, das nicht auf Überforderung basiert, sondern auf Vertrauen.
Natürlich meldet sich das alte Muster noch. Es ist vertraut, es ist schnell, es ist fordernd. Doch ich habe einen Satz, der mich augenblicklich zurückholt. Mein Mantra für mein neues Muster lautet:
Ich vertraue mir.
Natürlich gibt es Zweifel: Kann man das überhaupt? Etwas erschaffen, aus Freude heraus?
Gehören da nicht Tränen und tiefe Täler hinzu? Also, da fällt mir gerade ein, während ich das schreibe “Blut, Schweiß und Tränen”. Ich wandle es um in “Beharrlichkeit, Ausdauer und: Freude!”. Wie findest du das?
Ob es gelingen wird? Wir werden sehen. Auch das wird eine neue Erfahrung werden. Und auch das werde ich der Welt dann mitteilen: Es geht auch so!
Es ist ein neuer Anfang.
Ich vertraue mir ;-).
Darf ich das? – Über Erlaubnis und innere Grenzen
Und auch sie taucht auf, verlässlich, weil jahrzehntelang gelebt, diese leise Frage: Darf ich das?
Ich kenne das aus so, so vielen Bereichen meines Lebens. Woher kommt dieses Bedürfnis nach Erlaubnis? Wer hat mir beigebracht, vorsichtig zu sein mit meinen eigenen Wünschen? Und warum trage ich dieses Muster noch immer mit mir herum?
Diese Fragen begleiten mich. Nicht als Zweifel, sondern als Einladung, tiefer zu schauen. Das tue ich. Jedes Mal bin ich froh, wenn ich eines meiner Muster ekenne, wenn es mir bewusst wird. Nur dann kann ich es ändern. Und natürlich frage ich mich manchmal, ob das nicht alles eine Schnapsidee ist, ob mich nicht alle guten Geister verlassen haben? Warum ich wohl damit Erfolg haben sollte? Nun denn. ich mache es trotzdem.
Warum Führungskräfte mein Fokus sind
Weil ich mich hier auskenne. Weil ich selbst schon so lange Führungskraft bin.
Weil ich mich als Coach entscheiden musste, wer meine Zielgruppe sein soll. Und weil ich will, dass sich Führung ändert!
Weg von den Stereotypen, hin zur individuellen Führungspersönlichkeit.
Für eine bessere Arbeitswelt. Denn nur so geht es. Kraft kommt nicht, wenn man sich nach außen orientiert, sondern wenn man sich aus sich selbst heraus aufbaut. dafür muss man aber erstmal wissen, wie man als Führungskraft überhaupt sein will. Das ist mein Job. Das ist der Job meines Online-Kurses. Ich habe was zu sagen!
Führung beginnt innen. Wer andere führt, sollte sich selbst kennen: seine Grenzen, seine Muster, seine blinden Flecken.
Meine eigene Biografie hat mir gezeigt, wie sehr Leistung ohne innere Verbindung erschöpft – und wie kraftvoll Führung wird, wenn Klarheit, psychische Gesundheit und Menschlichkeit zusammenkommen.
Weniger ist mehr – mein einziger Vorsatz für 2026
Für das neue Jahr habe ich nur einen einzigen Vorsatz:
Weniger ist mehr.
Entschleunigung.
In Ruhe und Gelassenheit.
Aufmerksam verbunden mit dem Innen.
Die Dinge erkennen, bevor sie laut werden.
Ich weiß, dass ich dazu neige, mich zu überladen. Umso wertvoller sind die Momente, die mich erden. Auch jene, die unbequem sind. Stillstand, körperliche Untersuchungen, Konfrontationen mit der eigenen Verletzlichkeit lenken meinen Blick auf das Wesentliche. Sie holen mich zurück. Ins Jetzt. Ins Leben.
Der Weg zeigt sich auf dem Weg
Ich will, dass es auf diesem Weg klappt. Dem Weg der “Beharrlichkeit, des Schweißes, der Freude”.
Wahrhaftig.
Mich inspirieren Frauen, die auch im höheren Alter den Mut hatten, etwas Neues zu wagen.
Sie zeigen mir: Der Weg zeigt sich auf dem Weg. Nicht vorher. Nicht im Kopf. Sondern im Gehen.
Pionierin im Online-Business – und bereit zu scheitern
Online-Business – funktioniert das?
Ich weiß es nicht mit absoluter Sicherheit. Aber ich weiß: Ich bin bereit, Pionierin zu sein. Ich mache den Weg frei. Für mein Umfeld. Für meine Tochter. Meine Söhne. Für meine Freundinnen. Geprägt und gestärkt durch meine Führungsletter-Reise in der Corona-Zeit, in der Verbindung trotz Distanz möglich wurde.
Ich habe mir eine Agentur an die Seite geholt, die nichts anderes tut, als Menschen mit Online-Ideen mit ihrem Know-how auf Erfolgskurs zu schicken.
Bin ich bereit zu scheitern?
Ja.
Wenn ich nicht bereit wäre zu scheitern, hätte ich den Kopf, das Herz den Willen nicht frei, an meinem Projekt zu arbeiten. Denn dann hätte ich die ganze Zeit nur Angst. Und aus Angst kann nichts Gutes entstehen.
Meine langfristige Idee: ein Zentrum für psychische Gesundheit
Ein Zentrum für psychische Gesundheit.
Ein Ort für Seminare, für Begegnung, für Heilung.
Ein Raum für Entwicklung, für Stille, für Wachstum – nicht aus Druck, sondern aus Sinn.
Denn den Wunsch, Therapeutin zu werden, habe ich nicht aufgegeben und auch hier fließen schon Weichenstellungen ein.
Auch Vermietung an andere Therapeuten und Coaches soll hier möglich sein.
Bislang habe ich noch keine Ahnung, wie sich die Wege verbinden werden, mein Führungskräftecoaching und mein Therapeutinnen-Dasein.
Nun, mir ist die Gesundheit für Führungskräfte wichtig… Mein Fokus liegt schon jetzt auf ganzheitlicher Führung.
Ich vertraue mir.
Der Weg wird sich zeigen, wenn ich ihn gehe. Und dann wird sich alles ineinander fügen, so, als hätte es schon immer so sein sollen.
Es wächst, weil es gut ist.

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