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Am Anfang war das Wort...

Der FÜHRUNGSKRÄFTE-MITTWOCH
Am Anfang war das Wort....
Immer wieder ist es wichtig, im Gespräch und damit im Kontakt zu bleiben. Kongruente Kommunikation, so hat es Virginia Satir geprägt, eine der einflussreichsten Familientheraoeuten der Geschichte. Frei übersetzt bedeutet es: Die ehrliche Kommunikation - und zwar mit sich selbst. Stimmen das, was wir sagen mit unserer Mimik, unserer Körperhaltung, unserer Stimmfarbe überein? 
Das hat mich natürlich wieder beschäftigt und das erste, was ich dachte, war "klar, natürlich stimmt es überein, wenn ich etwas sage..." Und dann habe ich mich selbst beobachtet und musste feststellen: Nein, nicht immer. Manchmal sage ich "ja" aber mein Körper spricht "nein" (und umgekehrt natürlich genauso). Und zwar immer dann, wenn ich es tatsächlich nicht so meine. Das war mir aber nicht bewusst. Logisch nicht. Sonst hätte ich es nicht getan. 
Also habe ich mich bemüht, dass, was ich wirklich fühle, während ich spreche, wahrzunehmen und zu berücksichtigen. Und es auszudrücken. Da fehlen mir ja selten die Worte, zum Glück. Und was ist passiert? Es gibt bessere Gespräche. Weil sie wahrhaftiger sind. Und es gibt einem Ruhe für sich selbst. Also wieder eine tolle Erfahrung, die mich persönlich weiter bringt. Wie war das noch? Lebenslanges Lernen, ja, genau. Wenn man sich eben darauf einlässt. 
Immer wieder sage ich es meinen Klienten: Entwicklen Sie Bewusstheit für sich selbst. Denn unsere Wünsche sind verborgen unter allerlei Schutt, den wir im Laufe unseres Lebens in uns angesammelt haben. Zum Teil, weil wir ihn brauchten, um besser durchs Leben zu kommen, mit Situationen klar zu kommen. Dazu gehören auch Verhaltensmuster, aus denselben Gründen. Glaubenssätze, die wir ohne zu überlegen, übernommen haben. 
Graben Sie ein wenig in dem Schutt. Sortieren Sie aus. Was war nützlich, was brauchen wir nicht mehr? Was hat uns in der Vergangenheit geholfen, was nicht?
Wenn wir es zulassen, entwicklen wir uns ständig weiter. Manchmal ist das, zugegeben, ein bißchen schmerzhaft, aber da müssen wir eben durch. Das Licht am Ende des Tunnels. Die Sonne nach dem Regen. Manchmal haben wir auch Angst vor dem, was wir noch werden könnten. Denn: Wir fürchten das Licht, nicht die Dunkelheit (Marianne Williamson).
Und was hat das alles jetzt mit dem FKM zu tun? Ist das nicht eher eine SAMSTAGSAUFGABE? Sowohl als auch. Denn: Sprechen Sie auch mit Ihren Mitarbeitern, Ihren Geschäftspartnern kongruent. Aber vor allem: Mit sich selbst! Beobachten Sie sich. Sie werden staunen....

Also, heute schon kongruent kommuniziert?