Wie verletzlich darf ich mich zeigen?

Offen zu bleiben ist manchmal eine harte Herausforderung.

Unsere Verletzbarkeit macht uns angreifbar, sie macht uns aber auch einzigartig. Sie spiegelt unsere Geschichte und unsere Erfahrungen wider. Sie ist Ausdruck unserer Sensibilität, unserer Bedürfnisse und unserer individuellen Schmerzpunkte. Sie macht uns menschlich – gerade in Zeiten der ständigen Selbstoptimierung und absurden Feel-good-Scheinrealität der sozialen Netzwerke eine besonders wertvolle Ressource. Verletzbarkeit öffnet uns, für uns selbst und für Andere.

Sie ist für uns ein zuverlässiger Navigator durch unsere Seele. Sie zeigt uns, wo wir Heilung brauchen und wo wir uns stark fühlen. Sie gibt uns untrüglich Rückmeldung zu unseren Prioritäten, Gefühlen und Wünschen. Und manchmal ist sie auch unser Bodyguard und hält uns in einer Sicherheitszone, deren Überschreitung für den Moment nicht ratsam ist. Sie kann uns davor schützen, ins offene Messer zu laufen. 

Wenn unsere Verletzlichkeit jedoch permanent das Steuer übernimmt, werden wir von Angst statt von Mut gesteuert. Wie ein verschrecktes Reh wittern wir überall Gefahr. Wir gehen selbstverständlich in den Schutzmodus, bleiben unverbindlich, gehen auf Distanz. Wir bleiben in gefühlter Sicherheit – und vermutlich ab einem gewissen Punkt auch allein. Das ist zwar konstant ruhig, aber auch ziemlich einsam. 

Wenn dich das Thema Verletzlichkeit interessiert, dann melde dich an zu unserer Livesession zu diesem Thema. Tickets dazu gibt es hier:

Ich bin nicht mehr die, die ich mal war. Und jetzt?

Wer bin ich, und wie viele?

Wenn ich mal jemand war, der ich jetzt nicht mehr bin – wer bin ich jetzt? 

Und was sagen die anderen Menschen in meinem Umfeld dazu?

Schon allein über diese existentiellen philosophischen Fragen könnten wir bei HERZSIEGERIN unzählige Stunden diskutieren.

Tatsache ist: Wir entwickeln uns weiter im Leben. Wir werden mit 25 nicht mehr dieselbe Person sein wie mit 5 Jahren und mit 65 nicht die, die wir waren, als wir unseren 45. Geburtstag gefeiert haben. Zum Glück.

 

Wir machen in unserem Leben unzählige Erfahrungen. Hoffentlich viele gute, aber bestimmt auch ein paar schmerzhafte. Wir werden geprägt, durch das, was der Leben uns ungefragt bietet und die Entwicklungen, die wir selbst anstoßen. Wir ändern Prioritäten, Wünsche, unser Netzwerk, unser Äußeres, vielleicht auch den Beruf und unseren Lebensort.

 

Wir nehmen neue Rollen an und geben andere ab. Veränderung bestimmt unser Leben, manchmal im großen oft im kleinen Rahmen.

Viele kleine Veränderungen können wir gut in unser bestehendes Leben integrieren, sie haben keinen tiefen Einfluss. Andere Veränderungen haben eine Reichweite, die uns abverlangt, uns selbst neu zu definieren. Es kann eine Herausforderung sein, unser „neues Ich“ anzunehmen, kennenzulernen und stimmig zu integrieren. Selbst wenn wir eine neue Rolle aktiv angestrebt haben, brauchen wir oft Zeit, um die Rolle mit Leben zu füllen und zum Teil unseres Ichs zu machen. Dies kann z.B. die Rolle als Mutter, Führungskraft oder auch die Pflege der einst rüstigen Eltern sein.

 

Neben der Frage, wie wir selbst mit unserem neuen Ich umgehen, drängt sich aber auch die Frage nach der Akzeptanz unseres Umfelds auf. Nicht jeder schreit Hurra, wenn wir eine neue Rolle annehmen. Wenn wir beruflich die nächste Stufe erklommen haben, wenn wir es endlich geschafft haben, regelmäßig Sport zu machen oder den Sprung von der Festanstellung in die Selbstständigkeit gewagt haben, kann das Umfeld manchmal aus unserer Sicht merkwürdig reagieren. Bedenken, Zweifel, Ängste werden gesät. Vielleicht erleben wir auch Neid und Unverständnis – von wirklich guten Freunden aber auch Rückhalt, Zuspruch und Ermutigung. Mit negativer Resonanz unseres Umfelds klarzukommen, kann aufreibend sein – besonders, wenn es um Menschen geht, die uns nahestehen. Wir möchten weiterhin geliebt werden, Teil der Gemeinschaft bleiben, auch wenn unser neues Ich den Anderen nicht mehr richtig zu passen scheint. Und genau hier geraten wir eventuell in ein Spannungsfeld: Einerseits weiterhin die Erwartungen der Anderen in deren Komfortzone erfüllen und andererseits unsere neue Rolle zu behaupten.

BEST OF...

meiner "SSL"- und "Ewige Nörgler"- Workshops in kompakter Form. 

 

Immer wieder werde ich gefragt: Muss ich mich total verbiegen, um meinen Kunden gerecht zu werden? Nein! Top-Servicequalität und           Top-Dienstleistung bei selbstbewusster Haltung: Das ist das Ergebnis dieses Teils des Workshops.

Weiter geht es mit schwierigen Gesprächen: Struktur und Hilfsmittel aus der Trickkiste der Kommunikation erlernen Sie im zweiten Teil des Workshops.  

Außer Rand und Band: Schlagfertigkeit ist in jedem von uns angelegt: Im Workshop erwecken wir Sie wieder, trainieren an zahlreichen Beispielen mit sehr vielen Möglichkeiten; hier darf ordentlich gelacht werden! 

Bühne frei! Im letzten Teil des Workshops geht es um Lampenfieber und souveränes Auftreten. Hier arbeiten wir mit bewährten Methoden aus der Körpersprache und aus dem Schauspiel. 

Bei allem, was wir erarbeiten, stehen immer Sie als Teilnehmer im Fokus. Wir arbeiten an Ihren persönlichen Talenten. Sie lernen miteinander und voneinander.

 

Sie möchten mehr darüber wissen? Sprechen Sie mich an!


Der SSL-Praxis-Workshop

 

- Schwierige Gespräche - yes!

- Schlagfertigkeit - zack!

- Lampenfieber - weg damit!

 

Inhalte:

Yes! Schwierige Gespräche bewältigen:

Mit Beispielsituationen der Teilnehmer/innen starten wir in den Praxis-Workshop, um unmittelbar an Ihrem Arbeitsalltag zu bleiben. Wir beschäftigen uns intensiv mit den geschilderten Situationen, erarbeiten neue Handlungsmöglichkeiten und trainieren diese. Dabei ist es mir wichtig, dass sich die Teilnehmer/innen wohlfühlen. Denn: Wenn Sie mit einem guten Gefühl trainieren, macht es Ihnen Spaß, die neuen Verhaltensweisen zu üben und in die Praxis umzusetzen. Workshop-Plus: Alle Teilnehmer/innen lernen voneinander und entdecken gemeinsam die Vielfalt der Reaktionsmöglichkeiten. Zur Unterstützung gibt es sofort anwendbare Tipps aus der Körpersprache und stärkende Übungen aus dem Mental-Training.

Zack! Schlagfertigkeit trainieren:

Wir nutzen Situationen  aus dem Alltag der Teilnehmer/innen und aus meinen Trainings  und üben schlagfertige Antworten, mit viel Humor und nachhaltigen Techniken. Achtung: Wichtig ist mir hier der Respekt, denn im Schlagfertigkeitstraining geht es darum, Souveränität für sich selbst zu erreichen - ohne dabei andere verbal "im Boden zu versenken".

Weg damit! Lampenfieber ablegen:

Oh ja! Im Seminarraum klappt das alles ganz wunderbar! Doch wenn wir die Bühne betreten, um ein schwieriges Gespräch zu beginnen, dann kann ganz schnell das berühmte Flattern einsetzen..... Deswegen: Tipps und Tricks auch für diesen Moment. Praktikabel? Natürlich!

 

Dauer: 6 Stunden, inklusive Pausen. 

Inhouse-Workshop für Unternehmen.

Teilnehmerzahl: Beliebig! 

 

Dieser Workshop eignet sich sehr gut als firmeninternes Event. Lernen & Spaß inklusive...

 

Sie möchten mehr darüber wissen? Sprechen Sie mich an!


Mit großem Erfolg und Nachhaltigkeit biete ich diesen Workshop an:

 

"Ewige Nörgler"

 

Das Kundenverhalten hat sich verändert. Die einzelne Person möchte viel mehr Raum einnehmen. Was macht das aber mit mir als Dienstleister/in? Wie schaffe ich es, meinem Anspruch an "der Kunde ist König" und gleichzeitig aber meiner eigenen Person gerecht zu werden?

Genau darum geht es in diesem Workshop. Wir erarbeiten den schmalen Grad zwischen Service und Selbstschutz.

Wie immer in meiner Arbeit , mit Humor und Leichtigkeit. Wir bleiben nah am Arbeitsalltag und den Bedürfnissen der Teilnehmer/innen. 

 

Begeisterte Teilnehmer/innen geben mir Recht, dass ich mit diesem Workshop einen Nerv getroffen habe. Wir arbeiten sehr praxis-intensiv. Oft ist den Teilnehmer/innen gar nicht klar, wie viele Handlungsmöglichkeiten es gibt, dass man einen guten Selbstschutz und eine sehr gute Dienstleistung miteinander vereinbaren kann. Zu Beginn dieses Workshops stehen die Teilnehmer/innen teilweise "mit dem Rücken zur Wand", haben den Spaß an der Arbeit eingebüßt. Zum Ende des Workshops ist wieder sehr viel Motivation da, aber die wirkliche Begeisterung kommt, wenn die Teilnehmer/innen merken, dass  sie die erlernten Handlungsmöglichkeiten wirkungsvoll in die Praxis umsetzen können und der Arbeitsalltag wieder Spaß macht. Die Selbstwirksamkeit wächst.

 

Inhouse-Workshop

Dauer inklusive Pausen: Ca. 5 Stunden.

Empfohlene Teilnehmerzahl: +/-  20 Personen.

 

Sie möchten mehr darüber wissen? Sprechen Sie mich an!